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Der Neurowissenschaftler Joachim Bauer wirft in diesem einmaligen
Abendseminar einen bahnbrechend neuen Blick auf das Phänomen des „Bösen“
und der Aggression. Er zeigt, warum es in Folge der neolithischen
Revolution und des damals einsetzenden zivilisatorischen Prozesses zu
einer dramatischen Zunahme zwischenmenschlicher Aggression kommen
musste, wie sich dies im Paradies-Mythos niederschlug und was heute die
modernen Neurowissenschaften leisten können, um ein Problem zu
entschlüsseln, an dessen Lösung wir Menschen bisher gescheitert sind.
Abendseminar mit:
PROF. DR. JOACHIM BAUER
Zwischen Biblischen Mythen, Aggressionstrieb und moderner Neurobiologie:
Der Mensch aus der Sicht der Hirnforschung
Der vor 10‘000 Jahren einsetzende Prozess der Zivilisation bedeutete die
Geburt des „Bösen“. Allerdings nicht in jenem naiven Verständnis, dass
der Prozess selber „das Böse“ sei. Die „Geburt des Bösen“ bestand
vielmehr darin, dass es mit dem Einsetzen der zivilisatorischen Epoche
nichts mehr gab, was moralisch unproblematisch war. Hieraus ergeben sich
folgende Schwerpunkte für das Seminar:
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Warum wir lernen
müssen, das „Böse“ und die Aggression neu zu verstehen.
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Die Entdeckung des
neurobiologischen Motivationssystems und dessen Konsequenzen.
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Erlebnisse und
Tätigkeiten, welche das Motivationssystem aktivieren.
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Auf der Suche nach
den Ursprüngen.
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Der Mensch vor und
nach der neolithischen Revolution.
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Gegenpole zur Dynamik
der Aggression.
-
Das evolutionäre
Erfolgsrezept.
-
Eine „neolithische
Revolution im globalen Massstab“?
Prof. Bauer zeigt uns
hier, weshalb wir viel besser darin sind, mit Veränderungen umzugehen,
als häufig befürchtet wird. Dieses Seminar nimmt uns die Angst vor
Neuem, schärft den Blick durch ein erweitertes Bewusstsein für die
Möglichkeiten, die vor uns liegen und ermutigt zur Gestaltung unserer
Zukunft.
Datum:
Freitag, 23. März 2012 von 19 00 - 22 Uhr
Ort:
Lyceum, Rämistr. 26, 8001
Zürich
Seminarkosten:
Fr. 65.-
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Anmeldung
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Prof. Dr.
med.
Joachim Bauer
ist Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut und lehrt an
der Universität Freiburg. Für seine Forschungsarbeiten
erhielt er den renommierten Organon-Preis der Deutschen
Gesellschaft für Biologische Psychiatrie.
Lesetips: „Warum ich fühle, was du fühlst“, „Das
Gedächtnis des Körpers“ und „Schmerzgrenze“.
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